Im Winter zuvor hatte ich eine humanistische Groteskschrift namens Caras-Locas entworfen. Aufbauend darauf habe ich in einem viertägigen Blockseminar bei Rade Matic eine serifenbetonte Version entwickelt. Die Besonderheit: spitz zulaufende Serifen, die zwischen den Glyphen für Verbindungen sorgen.
Mein Ziel war eine gut lesbare Desktop-Schrift, die bei näherem Hinsehen durch kleine Details überrascht. Der Prozess war an die klassische Schriftentwicklung angelegt – erste Skizzen auf Papier, dann die Übertragung ins Digitale, bis schließlich ein kompletter Zeichensatz entstand. Dabei stand ich im ständigen Austausch mit Rade Matic und meinen Kommilitonen.

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