Typo—logie war eine Ausstellung im Werkbund Hessen, bei der ich zusammen mit Kommiliton:innen klassische Schriftgestaltung mit KI-generierten Fonts verglichen habe.
Ich habe eine Schrift mit klassischen Methoden entworfen – angefangen mit Skizzen, dann digitalisiert, händisch ausgeglichen und gekernt. Die einzige Vorgabe: Es musste eine Groteskschrift sein. Also habe ich eine serifenlose, aber humanistisch geprägte Schrift entwickelt, die sich durch spannende Strichstärken und schwungvolle Linien auszeichnet.
Ein besonderes Feature der Schrift – das sich schon im Namen Caras Locas (dt. verrückte Gesichter) andeutet – ist, dass sie bestimmte Namen in Minuskeln automatisch in punktgerasterte Portraits von Menschen aus meinem Leben umwandelt. Es hat zwar keinen direkten Nutzen, aber für mich ist es eine kleine Hommage an die Menschen, die mich auf meinem Weg begleitet haben.

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